Crossentwicklung

Das spannende an den kreativen Möglichkeiten in der analogen Fotografie ist die Unvorhersehbarkeit der Effekte. Man weiß zwar was welche kreative Prozedur bewirkt, das Ergebnis jedoch ist bis zum Schluss unklar. Eines dieser Verfahren ist das Crossen. Hierbei wird der Film in der falschen Chemikalie entwickelt. Ein Diapositivfilm beispielsweise im C-41 Prozess (Farbnegative) oder einen Farbnegativfilm im E-6 Prozess (für Diafilme). Die Effekte die dabei erzielt werden sind unnatürlich knallige Farben und ein erhöhter Kontrast. Allerdings auch eine gewisse Unschärfe und gröberes Korn. Weil der Film bei der Entwicklung überbelichtet wird, empfehle ich den ISO-Wert so anzupassen das der Film bei der Aufnahme kürzer belichtet wird (bei ISO 100 die Kamera auf ISO 200 umstellen). Und jetzt kommen wir zum spannenden Teil. Die Effekte variieren je nach Filmtyp (Marke), wie er belichtet wurde und welche Chemikalien bei der Entwicklung zum Einsatz kommen. Man hört also nicht so schnell mit dem experimentieren auf. Angenehm an der ganzen Sache ist, das jedes Fotolabor die Crossenentwicklung durchführen kann. Man muss es nur explizit darauf hinweisen. Ich werde auf jeden Fall mit der Crossentwicklung weiter machen. Die hellen Aufnahmen in der Slideshow wurden mit einem Diafilm einer Drogeriemarkt Kette gemacht und nicht unterbelichtet.

Das passende Einzelcoaching dazu gibt es bei der Fotokunstschule: Einzelcoaching

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