Strahlende Aussichten

Nikon, Sony, Panasonic und viele weitere japanische Kamerahersteller leiden unter den direkten Folgen des Tsunami. Fabriken wurden beschädigt oder komplett lahmgelegt. Die Produktion erfolgt nur eingeschränkt, wenn überhaupt. Manche Firmen wie Tamron und Fujifilm hatten das Glück das ihre Produktionsstätten intakt geblieben sind, leiden aber unter der zerstörten Infrastruktur, den Energiesparmassnahmen und den Schäden bei ihren Zulieferern. So schlimm das auch klingt, das ist nichts was sich nicht reparieren lässt. Die Folgen der atomaren Katastrophe jedoch sind nicht absehbar.

Ich kann mir vorstellen das einige ganz schlaue, von ihrer unterschwelligen Angst getrieben einen radioaktiv kontaminierten Apparat in der Hand zu halten, mit Geigerzählern beim Händler erscheinen. Realer als radioaktiv verseuchte Fotoapparate zu kaufen, sind Lieferschwierigkeiten und höhere Preise wenn komplette Produktionsstätten aufgrund der atomaren Verseuchung verlegt und Mitarbeiter umgesiedelt werden müssen. Für die Arbeiter würden somit nach einer Naturkatastrophe mit dem Verlust von Kollegen und Familie auch die Vertreibung aus ihrer Heimat aufgrund der Atomwirtschaft erfolgen.

Daran sollten wir immer denken wenn wir eine dieser japanischen Wunderkisten verwenden.

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