FLM – Stative made in Germany

FLM-Stativkopf CB 32 F Frontansicht

FLM-Stativkopf CB 32 F Frontansicht

Ein passendes Stativ zu finden ist nicht nur schwierig, sondern meist auch langwierig. Klar, man kann zum nächsten Händler marschieren und sich eines dieser billigen Dinger aus der Massenfertigung kaufen. Meist mit einer Grundplatte aus Plastik und einem Gestell aus Alu. Am Anfang mag es auch recht Stabil und für die seltenen Momente wenn man es einsetzen möchte ausreichend sein, wenn man aber länger und öfter damit arbeitet, stellt man sehr schnell fest was man da eigentlich hat. Schrott. Die Grundplatte sitzt nicht fest, das Gestell wackelt und es lässt sich nicht präzise einstellen.

Das ist Frust pur.

Der nächste Schritt ist die Anschaffung eines teureren Stativs. Weil man es beim ersten mal gelernt hat, achtet man auf eine Metall-Grundplatte und einem leicht und vor allem gut zu verstellenden Stativkopf. Dass das Stativ fest steht und ebenfalls leicht zu verstellen ist, ist auch ganz klar.

Die meisten bleiben dann auch meist bei dieser Semi-professionellen Variante weil es für Ihre Zwecke vermeintlich ausreicht und das Budget nicht sonderlich strapaziert.

Schaut man sich das Stativ genauer an, stellt man fest das auch diese nur Massenware sind. Allerdings Massenartikel für die teurere Materialien verwendet werden. Was unterscheidet jetzt aber ein teures professionelles Stativ von einem im mittleren Preissegment?  Lohnt sich die Investition überhaupt? Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, haben wir uns die Stative des deutschen Unternehmens FLM genauer angesehen. Die FLM GmbH wurde 1993 gegründet. Das familiengeführte Unternehmen aus Emmendingen hat sich am Anfang darauf konzentriert Kugelköpfe zu bauen. Um den Anforderungen der professionellen Fotografie gerecht zu werden, wurden Berufsfotografen an der Entwicklung beteiligt um ihre Produkte vor allem praxistauglich zu machen. Praxistauglich bedeutet das man sich beim fotografieren nur auf das Bild konzentriert weil das Stativ genau das tut was es soll.

Was ist jetzt so besonders an diesen Stativen? Für unseren Test haben wir uns für die Einsteiger Variante für leichte Kameras entschieden. Denn hier zeigt sich meist die Passion eines Unternehmens für seine Produkte. Zur Verfügung standen der Stativkopf CB 32 F (130,- €) mit dem Schnellwechselbasis Set PRP55 (70,- €), das Stativ CP26-S4S (418,-€) und die Tasche FB-1248 (75,- €).

Das Grundmaterial besteht aus bleifreiem Aluminium und wird mit CNC Technik sorgfältig bearbeitet. Die Kugel des  Stativkopfes, wird auf 1/100mm genau gedreht, Vergütet und anschließend handpoliert. Auch die Kunststoffführungen werden so gefertigt und sorgen dafür das die Kugel weich und ruckelfrei läuft. Nach der Montage durchläuft jedes Produkt noch eine Endkontrolle. Der Stativkopf CB 32 F kommt mit einem Kugeldurchmesser von 32mm. Der Bodendurchmesser beträgt 47mm, hat eine Höhe von 79mm und ein 3/8 Zoll Bodengewinde. Der Stativkopf selbst wiegt 311g und kann Kameras mit einem Gewicht von bis zu 20 Kg tragen denn durch die patentierte Arretiermechanik wird eine vielfach höhere Haltekraft der Kugel ermöglicht. Die Friktion der Kugel wird stufenlos über ein Anschlagrad eingestellt. Der Stativkopf verfügt ebenfalls über eine Panoramafunktion und dessen leicht geneigte, laserbeschriftete Skala lässt sich leicht von oben lesen. Mittels des PAN-Knopfs wird die 360° Bodendrehung arretiert.

Das Schnellwechselplatten Set PRP-55 ist mit einem 3/8 Zoll Gewinde versehen und passt auf jeden entsprechenden Stativkopf. Das interessante an dieser Wechselplatte ist, das die Kameraaufnahme durch das drehen des Außenrings auf die Korkplatte gezogen wird und die Kamera somit fest mit der Basis der Grundplatte verbunden ist.

Die 4 Segmente des dreibeinigen Stativgestells bestehen aus einem acht-lagigen Carbonrohr. Das macht das Stativ nicht nur besonders leicht sondern auch besonders stabil. In der verdrehsicheren Mittelsäule ist ein versenkbares Hakensystem integriert um das Stativ wenn nötig zu stabilisieren. Ebenfalls am unteren Ende der Mittelsäule befindet sich eine in einem Aluminiumgehäuse eingefasste Libelle um das Stativ bei unebenem Gelände genau auszurichten. Das automatische Rastsystem sorgt für ein leichtes Auf- und Zusammenklappen des Stativs. Das spezielle Anti-Shock-Lock System ermöglicht ein schnelles öffnen und arretieren der Rohrsegmente mit nur einer Hand. Die Gummispitze im Fußende lässt sich durch einfaches drehen entfernen und legt eine Stahlspitze frei die man in freiem Gelände in den Boden rammen kann. Möchte man Makro-Aufnahmen in Bodennähe machen, lässt sich die Mittelsäule auch entfernen.

Wenn man sich jetzt wieder die Produkte aus der Massenfertigung anschaut, stellt man schnell die Unterschiede fest. Alle Bestandteile werden im Gussverfahren hergestellt und weisen weder die Präzision noch die Stabilität auf. Ein vermeintlich gutes und feststehendes Stativ entpuppt sich plötzlich als ein schweres, kompliziert zu verstellendes und vor allem ruckelndes Arbeitsgerät. Die Stativköpfe haben zwar allerlei Schnick-Schnack montiert, welche man aber in der Praxis nicht wirklich braucht. Denn meist ist man so sehr damit beschäftigt das Stativ einzustellen, dass einem weniger Zeit für das eigentliche bleibt. Das Fotografieren.

Über 95% aller Teile des Stativs werden direkt bei FLM in Emmendingen gefertigt. Das gewährleistet so nicht nur eine permanente Qualitätskontrolle über die Produkte, sondern reduziert auch die Kosten die sonst durch Zulieferer entstehen würden. Wir sind von den FLM-Stativen begeistert! Sie sind einfach zu bedienen, qualitativ hochwertig gebaut und so nah am Alltag des Fotografen das man sich fragt, wie man es so lange mit den anderen aushalten konnte. FLM gibt eine 10 jährige Garantie auf seine Produkte. Wir sind der Meinung das dies Stative fürs Leben sind.

http://www.flm-gmbh.com

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